Sichtbarkeit

Mit zwei sehr unterschiedlichen filmischen Mitteln schaffen wir Einblicke in queere Lebensgeschichten.

Über die nächsten Jahre wird ein Dokumentarfilm mit unseren Protagonist_innen und über die gemeinsame Arbeit im Projekt entstehen. Dieser soll für das Thema sensibilisieren und sorgt für die Nachhaltigkeit des Projektes. Mit so genannten Videowalks geben wir laufend Einblicke in individuelle Perspektiven und verorten diese im Stadtbild.

Videowalks

Die für uns bisher wichtigste Erfahrung in der Arbeit mit älteren Menschen besteht darin, individuelle Lebensgeschichten anvertraut zu bekommen. Dabei sind die unterschiedlichen Einblicke nicht nur persönlich berührend, sondern erzählen auch über die Gesellschaft, in der wir leben. Erinnerungen sind an Orte gebunden und wurden uns oft beim Spazieren erzählt. Wir entschieden uns deshalb auch den Betrachter_innen die Möglichkeit zu geben, die Geschichten in Bewegung zu erleben. Videowalks kommen dem Gefühl, gemeinsam mit der erzählenden Person unterwegs zu sein, sehr nahe.

Es handelt sich um Kurzfilme, die für mobile Abspielgeräte produziert sind. Betrachter_innen werden mit ihrem Smartphone an einen Ausgangspunkt gelotst. Dort werden sie aufgefordert, das Video zu starten. Am Display erscheint derselbe Ort, der aus der Perspektive der Betrachter_innen gefilmt wurde. Eine Off-Stimme im Video begrüßt mit einer kurzen Einleitung und führt durch den Spaziergang. Das Abspielgerät muss lediglich “über die Realität” gehalten werden – also der Bildausschnitt am Abspielgerät deckungsgleich mit jenem der Betrachter_in sein. Setzt sich der Film in Bewegung, geht der/die Betrachter_in einfach mit. So führt der Videowalk durch einen persönlichen Ausschnitt der Stadt. Dabei wird die Geschichte eines älteren queeren Menschen anhand seiner/ihrer Orte erzählt. Anekdoten aus unterschiedlichen Zeiten ermöglichen durch die direkte Verortung einen ungewöhnlichen und intimen Einblick in eine persönliche Stadtgeschichte.

Such dir eines der weiter unten stehenden Videos aus, um selbst einen Videowalk zu begehen. Begib dich dafür an den darunter beschriebenen Ort. Dort starte das Video (mit Kopfhörern) und folge den Anweisungen.

Einige Videowalks befinden sich derzeit noch in den Dreharbeiten bzw. der Nachbearbeitung. Veröffentlichungen erfolgen regelmäßig im Laufe der nächsten Monate. Wir werden darüber auch auf Facebook informieren!

Bisherige Videowalks

Klicke auf das „+“, um den jeweiligen Videowalk anzuzeigen.

Videowalk #1: Burkhard

Du gehst mit Burkhard spazieren.

Begib dich mit deinem Smartphone/Tablet an folgenden Startpunkt:

Vergiss nicht, Kopfhörer zu verwenden. Dann starte das Video und folge den Anweisungen:

Der Walk wurde von „Aus dem Rahmen“ mit den Protagonist_innen konzipiert und mit dem Filmkollektiv drehlirium umgesetzt.
Kamera: Laurenz Korber, Ton: Marlene Mayer, Produktion: Gabriel Winkelmüller, Schnitt: Sebastian Kraner, Redaktion: Markus Gebhardt;

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Videowalk #2: Birgit

Du gehst mit Birgit spazieren.

Begib dich mit deinem Smartphone/Tablet an folgenden Startpunkt:

Vergiss nicht, Kopfhörer zu verwenden. Dann starte das Video und folge den Anweisungen:

Die Videos wurden von „Aus dem Rahmen“ mit den Protagonist_innen konzipiert und mit dem Filmkollektiv drehlirium umgesetzt.
Kamera: Laurenz Korber, Ton: Marlene Mayer, Regie & Schnitt: Sebastian Kraner, Redaktion: Markus Gebhardt;

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Die Videowalks wurden/werden durch eine Förderung der Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen unterstützt.